Minova CarboTech GmbH
Am Technologiepark 1
45307 Essen
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Minova CarboTech GmbH, Essen
Minova CarboTech
ist zertifiziert nach DIN 9001

Ein Unternehmen

mit
bewegter Geschichte

Die Geschichte der Minova CarboTech GmbH beginnt Ende des 19. Jahrhunderts mit der Gründung des Unternehmens Willich in Dortmund für “Isolierte Rohrleitungen und Behälter mit Blechummantelung“. Das Familienunternehmen wächst im Laufe der Jahrzehnte auf eine Größe von über 2000 Mitarbeitern weltweit.


 2007

Im Januar wird Minova an die Orica Group verkauft. Orica ist eines der australischen Top 50 börsennotierten Unternehmen. Die Unternehmensgruppe hat über 13.000 Beschäftigte in ca. 50 Ländern und beliefert Kunden in 98 Ländern rund um die Welt.
Die 4 Geschäftsbereiche der Orica stellen Produkte und Dienstleistungen für Bergbau, Fertigung, Baugewerbe und den Konsumgütermarkt zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.orica.com.

 


 2005

Unter ihrem neuen Namen ist die Minova CarboTech GmbH mit Sitz in Essen Teil eines international aufgestellten Unternehmens mit eigenen Tochtergesellschaften, Beteiligungen und Repräsentanzen. Sie verfügt über ein breites Know-how in den Bereichen Ankern, Abdichten, Verfestigen, Verfüllen, Beschichten, Kleben und Isolieren und kann zum Vorteil der Kunden von den Synergien profitieren, die ein weltweites Unternehmen bietet.


 2004

Die Aktivitäten der letzten Willich-Tochter, Willich D+I, Hersteller von PU-Hartschäumen, werden übernommen.

Im August 2004 übernimmt Minova den bis dahin durch die DMT gehaltenen Anteil an CarboTech Fosroc GmbH und hält fortan 100%. 


 2003

Als vorerst letzte Produktschiene im PU-Sektor wird der Bereich Hartschäume etabliert. Es werden Leichtschäume für Isolation, Verpackung, Blumensteckschäume u.v.a.m. entwickelt und produziert.


 2002


Mitte des Jahres verkauft BP, mittlerweile Eigentümer der Fosroc Mining, das Unternehmen an das britische Investmenthaus Close Brothers Private Equity. Fosroc Mining wird in Minova umbenannt.


 2000

Im Mai entsteht aus beiden Unternehmen das Joint Venture CarboTech Fosroc GmbH. Sie übernimmt alle europäischen Tochtergesellschaften und Beteiligungen der CarboTech Berg- und Tunnelbausysteme GmbH und Willich Fosroc GmbH.


 1995

Mitte der neunziger Jahre konzentriert die Willich Gruppe ihre Aktivitäten auf das Kerngeschäftsfeld Isolierung. Willich Berg- und Bautechnik wird an die britische Gesellschaft Fosroc Mining, die weltweit Spezialbaustoffe für den Bergbau anbietet, verkauft.
Unter der neuen Bezeichnung Willich Fosroc GmbH übernimmt das Unternehmen innerhalb der Fosroc Mining Gruppe die operative Verantwortung für das Bergbau-Geschäft in Europa und betreut Großprojekte im internationalen Tunnelbau.
Zweiter Partner im Bunde der heutigen Minova CarboTech GmbH ist die CarboTech Berg- und Tunnelbausysteme GmbH, die ihren Ursprung in der 1958 gegründeten Bergbauforschung GmbH, der Forschungsorganisation des deutschen Steinkohlenbergbaus, und deren Tochter Bergwerksverband GmbH hat. 


 1994


Fußbodenklebstoffe auf PU-Basis hergestellt, zunächst 2K-Produkte, dann auch anwenderfreundliche 1K-Produkte, werden entwickelt.
Die lösemittelfreien Minova-Systeme finden eine gute Akzeptanz auf dem Markt. Inzwischen umfasst unsere Produktpalette Klebstoffe für eine Vielzahl von Anwendungen.


 1989


1989 werden die Geschäfte auf die CarboTech Gesellschaft für Berg- und Industrieprodukte GmbH übertragen. Als Tochter der DMT Deutsche Montan Technologie GmbH, Nachfolgegesellschaft der Bergbauforschung, gründet CarboTech in den Folgejahren Tochtergesellschaften und Beteiligungen in verschiedenen Ländern der Welt, so in Russland, der Ukraine, Polen, Tschechien, Australien, USA, Südafrika und Chile.


 1985


In den Achtziger Jahren kommt ein anderes Anwendungsgebiet hinzu, die Kanalsanierung, ein Markt, der heutzutage von neuen technischen Herausforderungen und innovativen Lösungen geprägt ist.
Minova CarboTech bietet inzwischen eine Vielzahl von Stoffen, meist Silikatharze, für verschiedene Instandsetzungsverfahren an.

 


 1984


Mitte der achtziger Jahre beschließt die Willich Gruppe, ihr in der Isolierung gewonnenes Know-how in ein neues Geschäftsfeld, den Bergbau, einzubringen.
Die Willich Berg- und Bautechnik GmbH wird gegründet. Tochtergesellschaften in der Schweiz, Polen und Südafrika werden aufgebaut und das Fundament für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung in den neunziger Jahren gelegt.

 


 1981


Die Anwendung von Polyurethanharzen ist Anfang der 80er Jahre im deutschen Steinkohlenbergbau fest etabliert. Diese Technik wird in den Achtziger Jahren auch in den Auslandsbergbau eingeführt: Frankreich, USA, Sowjetunion, Polen, Australien und Südafrika.

 


 1980


Die erste große Referenz außerhalb des Bergbaus war der Bau des Furkatunnels in der Schweiz - wir tragen zur Lösung der gebirgsmechanischen Probleme bei.

 


 1979


Die sogenannten Silikatharze auf Basis Wasserglas/Isocyanat als nicht schäumende Injektionsharz werden entwickelt - eine hoch schäumende Variante, WilkitFoam, mit der man ein weites Anwendungsfeld in Wasserabdichtung und Hohlraumverfüllung erschließen kann.

 


 1968


Das Injizieren von schäumenden Polyurethanharzen in Kohle oder Gebirge wird zum Patent angemeldet. Mit diesem Verfahren werden gebräche Bereiche stabilisiert, eine Maßnahme, ohne die ein rationeller mechanischer Abbau heutzutage kaum noch denkbar ist.

 


 1958


Die Essener „Bergbauforschung“ beginnt in den späten 50er Jahren reaktive Kunstharze für Anwendungen im Bergbau zu entwickeln. Zunächst Harzmörtel-Patronen auf Polyesterbasis, mit denen Gebirgsanker im Bohrloch verklebt werden. Heute hält die Minova-Gruppe mit ihren mehr als zehn Produktionsstätten weltweit mehr als 60 % des Weltmarktes an Klebepatronen.